Glossar

Cruise-Impact-Forecasting

Cruise-Impact-Forecasting prognostiziert die Auswirkung von Kreuzfahrtschiff-Anläufen auf das Tagesgeschäft umliegender Restaurants und Beachclubs. Pro Anlauf werden Schiffsgröße, Passagierzahl, Liegezeit, Wochentag und Wetter zu einem erwarteten Mehrumsatz-Faktor verrechnet.

Warum Häfen wie Puerto de Málaga zählen

Pro Anlauf landen typischerweise 2.000–4.500 Passagiere im Hafen. Bei Liegezeiten von 6–8 Stunden bleibt davon ca. 4–5 Stunden aktive Stadt-Zeit. Restaurants in maximal 1 km Hafen-Distanz spüren das massiv – sowohl im Mittagsservice als auch in der frühen Aperitif-Zeit.

Modell-Faktoren

Realistische Cruise-Modelle berücksichtigen mindestens: Passagier-Kapazität des Schiffes, tatsächliche Belegung, Liegezeit (frühe Abfahrt = weniger Stadt-Zeit), Wochentag (Sonntag andere Verteilung als Donnerstag), Wetter (Regen drückt Outdoor-Beachclubs, hilft Indoor-Restaurants), Jahreszeit und konkurrierende Anläufe in der Region.

Datenpipeline

Stündlich aktualisierte Anlauf-Daten, Faktor-Berechnung pro Standort und Empfehlung an Owner. Ein gutes System gibt den Faktor explizit aus (z.B. „+18 % wegen Cruise“), damit das Team versteht, warum heute höher kalkuliert wird – und im Zweifel widersprechen kann.

Praktischer Effekt

Eine Kreuzfahrt mit 3.000 Passagieren entspricht für hafennahe Restaurants typischerweise +12–25 % Tagesumsatz. Ohne Forecast geht entweder Umsatz verloren (zu wenig Personal, Gäste warten zu lange) oder Marge (zu viel Personal an einem Tag ohne Anlauf). Der Effekt verdoppelt sich, wenn zwei Schiffe parallel anlegen.

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